Am Nachmittag fand eine Podiumsdiskussion mit praktischen Beispielen für inklusives Ehrenamt statt. Vertreter*innen von Kultür Potsdam (Neue Kulturwege e. V.) berichteten, dass Inklusion von Anfang an mitbedacht wurde. Selbst bei bestehenden räumlichen Barrieren wurden zusammen mit ehrenamtlich Tätigen, die eine Behinderung aufweisen, Lösungen erarbeitet. Dabei wurde deutlich, dass Inklusion ein fortlaufender Lernprozess ist.
Aikempo – Kampfkunst & Yoga, barrierefrei und inklusiv, leistete einen weiteren Beitrag. Dabei wurde klar, dass Kampfkunst nicht nur Selbstverteidigung lehrt, sondern auch Selbstvertrauen, Mut und mentale Stärke fördern kann. Zur selben Zeit wurden bestehende strukturelle Barrieren angesprochen, wie beispielsweise bei der Trainer*innenausbildung in Brandenburg.
Ein weiteres Beispiel verdeutlichte, wie ehrenamtliche Tätigkeiten den Zugang zur Arbeit ermöglichen können: Beim Zeltpunkt Montelino wurde darüber berichtet, dass der Übergang in eine Beschäftigung durch freiwilliges Engagement erfolgreich gestaltet werden konnte.